2006

2006: „Hase Hase“ von Coline Serreau

Eine Vorstadt von Paris, gestern heute oder morgen:

In einem Mietshaus in einer kleinen Eineinhalb-Zimmerwohnung lebt Familie Lapin (=Kaninchen/ hier: Hase): die Mutter, der Vater, Sohn Bebert, Medizinstudent und sein 14-jähriger Bruder, der wegen seiner beiden großen Schneidezähne auch den Vornamen Hase trägt, also Hase Hase heißt.
Die anderen Geschwister der kinderreichen Familie, Marie, Jeanette und Lucie, sind bereits aus dem Haus und stehen im eigenen Leben.
Alles scheint in geregelten Bahnen zu laufen und Mutter Hase sorgt dafür, dass auch finanzielle Engpässe der guten Laune nichts anhaben können. Schließlich steht die Gehaltserhöhung des Vaters vor der Tür.

Doch es kommt anders:
Nach und nach flüchten aus verschiedensten Gründen alle in´s warme Nest zurück, eine überdrehte Nachbarin deponiert auf der Flucht vor den Gerichtsvollziehern ihre Möbel in der kleinen Wohnung und auch die politische Lage des Landes (Arbeitslosigkeit, Terrorismus und Umsturz) lässt sich nicht länger ignorieren. Die Ereignisse spitzen sich zu und Familie Hase entwirft über Nacht einen tollkühnen Plan…

Regie: Hans Otto Zimmermann
Dramaturgie: Anja Fleischmann
R.assistenz: Marion Anders
Bühne: Isabelle Hansel
Kostüme: Rebekka Krause
Requisite: Andrea Matena
Maske: Anne-Marie Niklewski
Ulrike Schock
Licht: Uwe Grünewald
Paul Eisemann
Martin Rülke
Ton: Jasper Diederich
Anja Fleischmann
Prod.leitung: Annette Kraß

Darsteller/innen:

Wilma Alvizuri Sommerfeld
Kornelia Ambs
Marion Anders
Renate Augstein
Joachim Dörrfeld
Dagmar Eichner-Jentsch
Veronika Foltys
Marina Hübner
Frank Kallinowski
Annette Kraß
Christiane Schabinski
Jürgen Seifert
Frank Werner
Vincent Dornbusch