2002

Projekt 2002: Shakespeare in Moabit

Als erstes großes Theaterprojekt kam im Jahr 2002 „Shakespeare in Moabit“ als Freiluft-Theater-Spektakel auf verschiedenen (Spiel-)Plätzen in Moabit zur Aufführung. Singend zogen die Darsteller und Darstellerinnen in voller Kostümierung von Ort zu Ort, wo sie jeweils verschiedene Szenen aus Shakespeare´s Dramen mit Musik und Dampf vorführten.


Die Zuschauer konnten berühmte Schlüsselszenen wiedererkennen, so z.B. den viel zitierten Monolog „Sein oder nicht Sein“ aus Hamlet, die skurrile Hexenszene aus „Macbeth“, bei der der effektvoll erscheinende Geist besonders die Kinder entzückte, die Grabrede des Mark Anton, nach der die Leiche von Julius Caesar theatralisch zu Grabe getragen wurde, die schöne Kleopatra in „Antonius und Kleopatra“, die Ermordung Desdemonas durch Othello und vieles mehr. Auch bei den Szenen aus „Wie es Euch gefällt“, „Maß für Maß“, „Das Wintermärchen“, „Der Widerspenstigen Zähmung“ und „Ein Sommernachtstraum“ hatte der Regisseur Wolfgang Huxoll viele witzige Effekte eingebaut, die das Publikum und die Schauspieler gleichermaßen amüsierten.

Idee und Regie: Wolfgang Huxoll
Regieassistenz: Aron Schmidt
Bühne: Branimir Bratina
Musik: Torsten Gardei
Kostüme: Eveline Nider
Technik: Franz von Mayer
Choreographie: Xenia Huxoll 

Praktikant: Harald Eschweiler

Darsteller/innen:

Kornelia Ambs
Renate Augstein
Jean-Loup Fourure
Ilka Friedrichson
Christiane Greiffenhagen-Heinl
Lena Hansen
Susanne Rüttgers-Schmidt
Maria Seyed Nassir
Nadine Vollmer
Bärbel Witt
Elisa Wolff