2011

2011: „Der tolle Tag oder Figaro´s Hochzeit von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais“

Hier ein Trailer:

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Graf, Gräfin, Susanne und Figaro

Cherubin vor der Gräfin kniend

Gräfin und Susanne

Antonia, Susanne und Figaro

Cherubin

Fanchette und der verkleidete Cherubin

Dr. Bartholo und Marzelline

Figaro, Graf und Dr. Bartholo

Unsere Premiere am Freitag, dem 17. Juni, die eigentlich fast eine Generalprobe war, da selbige am Tag zuvor wegen Regens abgebrochen werden musste, war ein großer Erfolg. Die fast 100 Zuschauer haben die Intrigenkomödie sehr gespannt verfolgt und uns den einen oder anderen Szenenapplaus geschenkt.
Am Schluss gab es einen riesigen Beifall für die Inszenierung von unserem Regisseur Poyraz Türkay.

Am Tag darauf hatten wir dann fast eine zweite kleine Premiere, weil wir im Café spielten. Das schlechte Wetter erforderte einen überdachten Raum, der den Vorteil hat, dass der Betrachter dichter am Geschehen ist, die Atmosphäre an ein Kammerspiel erinnert. Auch diese Aufführung hat unsere Zuschauer begeistert.

Zum Inhalt:

1786, drei Jahre vor der Französischen Revolution in einer hochtheatralischen Zeit, liegen die Nerven von Adligen und Bürgern blank. Zwischen der libertären Lebensweise der Aristokraten und den immer lauter werdenden Moralappellen des Bürgertums, das bald schon „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ für sich reklamieren sollte, wachsen die Spannungen; das Pulverfass steht kurz vor der Explosion.
Und in dieser Zeit kommt endlich der Tag, an dem Figaro seine Liebste heiraten will – da funkt sein Herr, der Graf, dazwischen. Doch Figaro wäre nicht der gewitzte Diener, wenn er sich einfach geschlagen gäbe. Er zettelt zusammen mit Braut und Gräfin ein Komplott an. Aber es steht alles auf tönernen Füßen, bis die Dinge natürlich aus dem Ruder laufen.
Und nach etlichen Verwicklungen kann man gespannt sein… kommt es, wie es kommen muss und alle landen am Ende dieses tollen Tages doch noch im richtigen Bett?

Dieses Theaterstück von 1778 bildet den mittleren Teil einer Trilogie (1775 Der Barbier von Sevilla und 1792 Die schuldige Mutter) und diente Wolfgang Amadeus Mozart als Inspiration für seine Oper „Die Hochzeit des Figaro“ (Uraufführung am 1. Mai 1786 am Wiener Burgtheater).

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr Poyraz Türkay die Regie übernommen hat.

Die Darsteller:

GRAF ALMAVIVA                                 Joachim Dörrfeld
GRÄFIN ALMAVIVA                              Annette Kraß
FIGARO, Kammerdiener des Grafen        Bernd Ziller
SUSANNE; Kammerfrau der Gräfin          Ronja Foltys
MARZELLINE, Haushälterin                    Dagmar Eichner-Jentsch
ANTONIA, Köchin, Susannes Tante         Wilma Sommerfeld
FANCHETTE, Antonias Tochter                 Wilma Sommerfeld
CHERUBIN, erster Page des Grafen            Marina Hübner
BARTHOLO, Arzt in Sevilla                       Jens Wegmarshaus


DRAMATURGIE / REGIE                               Poyraz Türkay
BÜHNENBILD                                          Giulia Paolucci
KOSTÜME                                                 Rebekka Krause
REGIEASSISTENZ UND CHOREOGRAPHIE  Jefferson Arce Rodriguez
MASKE                                                   Sarah Huzel
PRODUKTIONSLEITUNG                             Annette Kraß